Autos verwandeln sich immer mehr in riesige Computer auf Rädern. Technologieunternehmen und fast alle Automobilhersteller setzen höchste Anstrengungen in die Technologie- und Akkuentwicklung. Dies wirft natürlich die Frage auf: Was können wir für die Zukunft erwarten?

Die Geschichte der Elektromobilität ist eine Demonstration des anhaltenden Einfallsreichtums und der Anpassung an im Verkehrsbereich weltweit. Es gibt in einem modernen E-car Tausende und Abertausende von technischen Geräten. In den letzten Jahren haben die Automobilhersteller zunehmend erkannt, dass neue Technologien die Situation am Markt verändern und dass sie, falls sie nicht bereit sind, etwas Neues und Revolutionäres zu erfinden, mit ihren Wettbewerbern nicht werden Schritt halten können. Entwicklungen wie die Formel E oder das visionäre Tesla-Projekt sorgen für zusätzlichen Druck, Verbesserungen umzusetzen, und treiben die Verbreitung und Weiterentwicklung dieser Technologien voran.

Viele dieser Innovationen sind nach wie vor nur in Konzeptfahrzeugen zu sehen, aber sie bieten einen Einblick in die Bestrebungen der Unternehmen, das Auto der Zukunft radikal zu verändern. Eines der Konzeptfahrzeuge, das neue Features vorstellt, ist der kristalline ŠKODA VISION E. Es ist inzwischen 13 Monate her, seit ŠKODA den welcher Technologien zeigte, die wir in Zukunft erleben werden. Der ŠKODA VISION E wird herausragende Hochleistungstechnologien in Verbindung mit einem elektrischen Antriebsstrang zeigen, der eine geballte Leistung von 225 kW bietet. Um zu verstehen, wie bedeutsam diese Erfindung ist, lassen Sie uns die drei einfachen und leicht verständlichen Bestandteile des neuen E-car betrachten: Außenbereich, Innenraum und Akku. Entdecken Sie, welche coolen Technologien in jedem Teil des Fahrzeugs zum Einsatz kommen. Der VISION E begegnet der Zukunft der E-Mobilität mit großem Optimismus.

Welche neuen Technologien sind also so ungewöhnlich oder machen das Konzept VISION E zu etwas derart Besonderem?

Außenbereich

Thermolicht

  • Die gesamte Außenbeleuchtung ist in Weiß gehalten. Diese Lichter leuchten auf die Glasleisten oder Logos.

LED-Scheinwerfer

  • Eines der modernsten LED-Scheinwerfersysteme befindet sich im Frontbereich. Die markanten Kristall-LED-Strahlen passen sich automatisch so an, dass sie die Straße ausleuchten, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Beleuchtetes Logo

  • Der VISION E ist mit einem traditionellen ŠKODA-Symbol verziert. Das ŠKODA-Logo befindet sich an Vorder- und Rückseite des Autos und wird von einem leuchtend weißem Licht beleuchtet.

E-Spiegel

  • Die herkömmlichen Seitenspiegel wurden durch Kameras ersetzt, welche den Insassen die Fahrzeugumgebung anzeigen. Diese Technologie trägt nicht nur dazu bei, Luftwiderstand und Lärm zu reduzieren, sondern die Kameras können außerdem so eingestellt werden, dass es keine toten Winkel gibt.

Elektrische Türen

  • Der Fahrer muss nicht mehr an seinen Schlüssel oder an Türgriffe denken. Die Seitentüren öffnen sich elektrisch auf Knopfdruck, und der Kofferraum wird durch eine Bewegung des Fußes unterhalb der hinteren Stoßstange geöffnet.

Innenraum

Sprachsteuerung

  • Der Fahrer kann Navigation, Infotainment und Radio über Sprachbefehle steuern.

Gestensteuerung

  • Sowohl Infotainment als auch das Auto können über Sprachbefehle gesteuert werden. Der VISION E soll dem Fahrer einen optimalen Komfort bieten. Im Verbund mit einer Gestensteuerung wird der Fahrer in die Lage versetzt, Radio-, Medien- oder Bildschirmmenüs so bequem wie möglich zu bedienen.

Gesundheitsinformationen

  • Das Auto scannt Gesundheitsinformationen über den Fahrer und wertet sie aus. Tritt eine Notsituation auf, wie z. B. ein Herzinfarkt, fordert der VISION E sofort einen Krankenwagen an.

Touch-Bediensystem mit rotierendem Druckknopfkonzept

  • Obwohl der Fahrer das Infotainment durch Sprachbefehle und Gesten steuern kann, lässt sich das Betriebssystem auf Wunsch auch über einen Drehknopf in der Mittelkonsole steuern.

Assistenz- und Sicherheitssysteme (autonomes Fahrsystem)

Autopilot auf der Autobahn

  • Dank seiner autonomen Fahrfähigkeiten der Stufe 3 wechselt das Auto auf der Autobahn automatisch in die Autopilot-Funktion, überwacht den Verkehr, und setzt den Blinker zum Überholen oder für Fahrspurwechsel. Wenn das Auto erkennt, dass die Autobahn nicht die Parameter für autonomes Fahren erfüllt, hat der Fahrer 12 Sekunden Zeit, die Kontrolle über die Lenkung zu übernehmen.

Gepflegtes Parken

  • Der VISION E gestaltet sogar das Parken einfacher als gewohnt. Dabei zeigt der Fahrer dem Auto den Weg an, um auf einem Parkplatz oder in einer Garage zu parken. Das Auto erlernt diesen und ist nach einer Weile in der Lage, das Auto automatisch eigenständig zu parken.

Autonomer Antrieb – Laserscanner, Mittelbereichsradar, Kurzstrecken-Scanner

  • Treten Sie ein in die Zukunft – eine Zukunft, in der das Auto für die sichere Fortbewegung des Fahrers verantwortlich ist. Laserscanner, Mittelbereichsradar und ein Kurzstrecken-Scanner helfen dem Auto, andere Fahrzeuge und die Straße für lange, mittlere und kurze Entfernungen zu überwachen. Das Fahrzeug muss in der Lage sein, die volle Kontrolle über die Lenkung zu übernehmen.

„Simply Clever“-Funktionen

Drehbare Sitze. Sitze und Türen zum einfacheren Einstieg

  • Ein angenehmes Gefühl von Luxus ist beim Öffnen der Tür zu spüren. Die Sitze drehen sich um 20 Grad, bevor Sie ins Auto einsteigen, und ermöglichen Ihnen so einen leichteren Zugang. Die Sitze lassen sich auch rückwärts bewegen, um mehr Platz während des autonomen Fahrens bereitzustellen.

Induktives Laden

  • Der Akku kann ohne Anschluss eines Kabels auf dem induktiven Ständer aufgeladen werden. Mit der induktiven Aufladung erleichtert Ihnen der VISION E das Leben. Simply Clever eben.

Akku

Der flüssigkeitsgekühlte Akku im VISION E ist im mittleren Teil des Bodens verborgen. Die gewählte Position trägt zur optimalen Gewichtsverteilung zwischen den Vorder- und Hinterachsen des Fahrzeugs bei. Der leistungsstarke Lithium‑Ionen-Akku ermöglicht es dem ŠKODA VISION E, ein Ziel zu erreichen, das bis zu 500 km entfernt liegt.

Einen entladenen Akku auf bis zu 80% aufzuladen dauert ca. 30 Minuten, vorausgesetzt, dass eine Gleichstrom-Ladestation verfügbar ist. Das Aufladen mit Wechselstrom (22 kW) ist die Lösung für ein Laden zu Hause, während die drahtlose Wechselstromladung mit maximaler Leistung von 11 kW für ein Laden außer Haus (z. B. in Supermärkten, auf Parkplätzen) zur Verfügung steht.

Fragen

Was hat Sie dazu gebracht, das Konzept für dieses Fahrzeug, den ŠKODA VISION E, zu entwickeln, das in Richtung einer sauberen Mobilität zielt?

Durch den elektrischen Antriebsstrang wird das gesamte Auto neu definiert. Eine solche Neudefinition bietet viele Möglichkeiten, sowohl den Antriebsstrang als auch den Innenraum zu verbessern. Das Ziel für den Vision E war ein leistungsstarkes Elektroauto mit großzügiger Innenausstattung und klugen Lösungen.

Konzentrieren wir uns einmal auf das Design des ŠKODA VISION E. Welches Element oder welche Lösung möchten Sie hervorheben?

Der Hochleistungsantrieb mit seinen 225 kW Leistung und 4x4-Antrieb liegen mir besonders am Herzen. Diese Lösung bietet mehr Spaß als das Fahren eines Octavia RS. Der Vision E ist von Hause aus mit vielen Hightech-Lösungen ausgestattet. Zu meinen Favoriten gehören die leichten Aluminiumsitze und die schön beleuchteten Glasstücke aus tschechischem Kristall.

Wir lesen oft, dass die Akkukapazität eine der wesentlichen Barrieren für die E-Mobilität darstellt. Wie steht es diesbezüglich um die Akkus im VISION E, stellten sie den anspruchsvollsten Aspekt dar?

Das ist selbstverständlich ein herausfordernder Punkt. Es ist notwendig, Kapazitäten, Gewicht, Kühlung, Lebensdauer und viele andere Dinge miteinander in Einklang zu bringen.

Sind Sie der Meinung, dass das Elektrogetriebe und die Akkutechnologie in den nächsten 5 Jahren ihr volles Potenzial erreichen können, und werden sie auch bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen?

Die Entwicklung von Elektroautos und Komponenten wie z. B. Akkus wird sich in den kommenden Jahren beschleunigen. Die richtige Kombination aus Komponenten und Ausstattung wird Autos hervorbringen, die den Kunden im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren mehr Vorteile bieten können. In Elektroautos können wir beispielsweise im Innenraum einen ebenen Boden einsetzen, was uns viel mehr Flexibilität bietet. Die wichtigsten Punkte bei der praktischen Nutzung von Elektroautos sind ihre Reichweite und ihre Ladedauer. Ein Auto mit einer Reichweite von 500 km, das sich innerhalb von 30 Minuten auf 80% der Akkukapazität aufladen lässt, unterliegt im Vergleich zu einem herkömmlichen Auto keinerlei Einschränkungen mehr.

Welche Systeme im Fahrzeug repräsentieren Ihrer Meinung nach den Slogan „Simply Clever“ am besten?

Ich würde auf die drehbaren Sitze verweisen, die einen leichteren Einstieg ins Auto und eine bequeme Sitzposition während des autonomen Fahrens ermöglichen.

Das Konzept VISION E besitzt ein autonomes Fahrsystem. Wird ŠKODA für die nahe Zukunft Systeme entwickeln, bei denen es kein Lenkrad oder keine Pedale mehr gibt?

Wir arbeiten schrittweise an den Stufen für ein autonomes Fahren. Am Anfang werden wir einen autonomen Antrieb für bestimmte Straßen wie z. B. Autobahnen anbieten, während es auf anderen Straßen dem Fahrer möglich sein muss, eigenständig zu fahren. Wir gehen davon aus, dass die Infrastruktur weitere Aktualisierungen für das autonome Fahren erleben wird. Ein Auto ohne Lenkrad und Pedale wird nur in dem Fall möglich sein, dass selbst die kleinste Straße im Lande für eine autonome Fahrt ausgerüstet und angepasst wird.

Wir verfügen heutzutage in allen modernen Fahrzeugen über eine Menge Assistenzsysteme. Gibt es ein Assistenzsystem, das den VISION E zu etwas Besonderem macht, und stehen alle diese Systeme in Beziehung zu seiner Beschaffenheit als Elektrofahrzeug?

Ich würde sagen, die Kombination von Sensoren und Systemen im Auto ist etwas Besonderes, ermöglicht sie doch den autonomen Antrieb. Falls das Auto automatisch eigenständig fahren soll, muss es in der Lage sein, seine Umgebung in den sehr kurzen, kurzen, mittleren und langen Entfernungen zu erkennen. Die Eingaben aller Sensoren müssen in Echtzeit korrekt ausgewertet werden.