Herstellung

Sie arbeiten bereits seit 17 Jahren bei Škoda und zuletzt seit zweieinhalb Jahren als Abschlussprüfer für den OCTAVIA. Könnten Sie zu Beginn in wenigen Sätzen einen Vergleich anstellen, in wie weit sich die Autos, die zu Beginn Ihrer Tätigkeit von den Montagebändern rollten, von den heutzutage gefertigten Fahrzeugen unterscheiden? Oder denken Sie, dass dies unmöglich ist, da es sich um zwei völlig verschiedene Welten handelt?

In der Tat handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Welten. Als ich im Jahr 2000 erstmals zu ŠKODA kam, wurde der ŠKODA FELICIA nach wie vor im Werk Kvasiny gefertigt. Die FELICIA-Fahrzeugserie besaß gewöhnlicherweise nur Steuergeräte für Motor, ABS, Wegfahrsperre und Airbag, und sie wurde mit vier Motorenoptionen hergestellt. Ein mit Klimaanlage ausgestatteter FELICIA war eine Ausnahme.

Trotzdem waren sie sehr beliebte, im Umgang einfache und besonders zuverlässige Fahrzeuge. Jedoch können sie kaum mit der Ausstattung und dem Komfort der heutigen ŠKODA-Fahrzeuge verglichen werden.

Die heutigen ŠKODA-Fahrzeuge haben 40-60 Steuergeräte, Autos ohne Klimaanlage werden in der Praxis nicht mehr hergestellt, nicht zu vergessen die heutigen Assistenzsysteme und Konnektivität, über welche die heutigen Fahrzeuge verfügen.

Aktuelle Autos sind geradezu buchstäblich mit Assistenzsystemen ausgestattet, die ein sichereres Reisen ermöglichen. Wie wird ihre Präsenz in den Autos in der Anforderung Ihrer Arbeit reflektiert?

Ich bin derzeit für die Endmontage in der Montagehalle M13 verantwortlich. Wir fertigen Fahrzeugmodelle, wie z.B. OCTAVIA, RAPID und TOLEDO, welche sich auf 1.300 Autos täglich belaufen. Hierbei handelt es sich um die tatsächliche Endmontage, bei der einer der letzten Vorgänge die Einrichtung der Assistenzsysteme ist. Das Fahrzeug befindet sich dabei senkrecht zur Kalibrierwand, verbunden mit Diagnose und Radar, und die Front- und Rückkamera werden automatisch eingerichtet. Unsere Arbeit spiegelt lediglich die Tatsache wider, dass die Einrichtung eine Ausrüstung und eine gewisse Zeit erfordert. Ansonsten wird die Einrichtung vollautomatisch durchgeführt. Der OCTAVIA war das erste ŠKODA-Fahrzeug, welches mit Assistenzsystemen ausgestattet war. Nachdem sie in 2012 eingeführt wurden, benötigten wir nur ein Gerät, um die Assistenzsysteme einzurichten. Derzeit verfügen wir über drei solcher Geräte, und ab August werden wir fünf davon haben. Daran kann man die Wachstumsrate der mit Assistenzsystemen ausgestatteten Fahrzeuge ablesen. Eine zunehmende Anzahl von Kunden erkennt die Vorteile anspruchsvoller aktiver Sicherheitssysteme, die durch diese Assistenzsysteme repräsentiert werden.

Elektromobilität und autonomes Fahren - diese Begriffe werden zunehmend im Zusammenhang mit der Automobilindustrie wahrgenommen. Spiegeln sich diese auch in Ihren Aktivitäten wider?

Ehrlich gesagt, dort befinden wir uns derzeit lediglich in der Planungsphase. Meine erste Erfahrung hatte ich während eines Trainingsbesuchs bei VW Slowakei, wo ich die Gelegenheit bekam, die frühe Planung für die Montage des elektrischen Modells VW Up miterleben zu dürfen. Ich konnte beim Produktions-Roll-out für den E-UP in Bratislava nicht dabei sein, da ich andere Verantwortlichkeiten in der Fahrzeugproduktion im Werk Kvasiny wahrzunehmen hatte. Gegenwärtig laufen intensive Vorbereitungen bei der Fahrzeugherstellung in Bezug auf die gesetzlichen Anforderungen für eine elektrische Ausbildung in diesen Schlüsselpositionen sowie für die notwendigen Änderungen an der Montagehalle, des Fließbandsystems und der Maschinen und Anlagen für die Produktion der ersten Massenproduktion elektrisch betriebener ŠKODA-Modelle.

Auf der diesjährigen Shanghai-Auto-Show wird ŠKODA sein Elektrofahrzeug ŠKODA VISION E präsentieren. Es ist daher zu erwarten, dass es in naher Zukunft zunächst ein und später weitere ŠKODA Modelle geben wird, die komplett elektrisch oder mit Hybrid angetrieben werden. Gehen Sie davon aus, dass dies Ihre Arbeit grundsätzlich beeinflussen wird oder wird es lediglich eine Frage der Installation einer anderen Art von Motor sein und dieser Wechsel nichts hervorbringt, worüber man sich Sorgen machen müsste?

Genau wie bei jeder anderen großen Veränderung oder einem großen Projekt muss ein jeder die Bedeutung der Elektromobilität respektieren. In jeden Fall würde ich meinen, dass „Sorge“ nicht das richtige Wort ist, um es zu beschreiben. Es sieht wohl eher nach einer Herausforderung für die Marke ŠKODA aus. Kein Projekt sollte unterschätzt werden. Es ist notwendig, sich auf alle möglichen Alternativen angemessen vorzubereiten. Die E-Mobilität wird unsere Arbeit sicherlich verändern, aber dasselbe gilt auch für kleinere Änderungen, wie z.B. die Einführung neuer Zubehörteile, Motorvarianten und Getriebe. Die heutige Produktion muss den aktuellen Trends und Anforderungen sehr flexibel gerecht werden. Ich habe keinen Zweifel daran, dass das ŠKODA-Fertigungsteam die Markteinführung der Elektroauto-Produktion mit Bravour bewältigen wird.

Designbereich

Welchen Unterschied gibt es bei der Konzeption eines Autos mit elektrischem Antrieb gegenüber einem mit konventionellem Antrieb?

Unabhängig von der Wahl des Antriebsstrangs beginnt jedes Projekt auf einem leeren Blatt Papier. In Bezug auf den konventionellen Antrieb beginnen wir damit, ein Gefühl für die Aspekte des Konzepts, der Proportionen und der Design-DNA-Features zu erhalten. Fragen zum Konzept des elektrischen Antriebs - einen oder zwei Elektromotoren, Batterien in der Bodengruppe, langer Radstand, kurze Überhänge und ähnliches - das bietet interessante Aspekte, welche im Design-Ausdruck erforscht werden können.

 

Erachten Sie den VISION E eher als eine Evolution oder eine Revolution im ŠKODA-Design?

Mit dem VISION E präsentieren wir das erste Elektroauto von ŠKODA! Welch einzigartiger, historischer Moment!

Wie viel Bedeutung wird beim VISION E der Aerodynamik zugemessen?

Zusätzlich zu der Entwicklung eines wirklich hervorragenden und ausdrucksstarken Designs werden wir uns mit den aerodynamischen Themen sehr logisch und anspruchsvoll auseinander setzen!

Was verbindet den VISION E mit der Marke ŠKODA in Bezug auf seine Gestaltung?

Der VISION E spiegelt die ŠKODA Design DNA auf eine enge Weise wider. Er besitzt eine sehr klare, präzise und kristalline Formgebung, harmonische Proportionen und eine charakteristische Produktidentität. Es bietet einen Ausblick und eine Vision auf zukünftige ŠKODA Elektromodelle.

Falls Sie ein charakteristisches Designmerkmal des VISION E hervorheben müssten, welches wäre das?

Der VISION E präsentiert eine sehr ausgeprägte dynamische Coupé-Silhouette mit einem sehr machtvoll geformten Körper, der auf eine ganz einzigartige Weise von einem kristallinen Licht durchzogen wird!

Technischer Entwicklungsbereich

Das Konzeptauto VISION E ist das erste vollständig elektrisch betriebene Fahrzeug von ŠKODA. Könnten Sie uns kurz beschreiben, wie es funktioniert?

Der VISION E ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit Allradantrieb. Jede Achse wird von einem eigenen Elektromotor angetrieben. Die Gesamtleistung der Motoren beträgt 225 kW, was den VISION E zu einem sehr dynamischen Auto macht. Die Energie für die Elektromotoren wird in einer Batterie in der Bodengruppe gespeichert. Die Übertragung von Energie zwischen der Batterie und den Elektromotoren wird durch die Leistungselektronik gesteuert.

 

Ein elektrischer Antrieb ist sicher nicht der einzige neue Aspekt des vorgestellten Konzepts. Welche anderen neuen Lösungen wurden verwendet? Welche ‘Simply Clever’-Eigenschaft können wir in diesem Konzept zuerst erkennen?

Das Fahrzeug ist kontinuierlich online mit dem Internet verbunden, und das Cockpit beherbergt dies. Der Fahrer kann beispielsweise die Online-Navigation betrachten, während der Beifahrer in einem Restaurant einen Tisch reserviert. Zusätzlich wurden innovative Aluminiumsitze mit einem geringen Gewicht verwendet. Diese können 20 Grad gedreht werden, um den Einstieg einfacher zu machen. Der Sitz erlaubt außerdem eine bequeme Position während des autonomen Fahrens.

Autonomes Fahren ist nicht nur in den Köpfen der Menschen bei ŠKODA ein Ziel, sondern man kann sagen, dass dies für alle Automobilhersteller gilt. Wie nahe sind Sie diesem Ziel mit dem VISION E-Konzeptauto gekommen?

Der VISION E ist für das autonome Fahren der Stufe 3 geeignet. Das bedeutet, dass das Fahrzeug auf vordefinierten Straßen eigenständig fahren kann. Das typische Beispiel wäre eine Autobahn. Das Fahrzeug ist in der Lage, alle gängigen Aufgaben, wie z.B. Überholen und Abbremsen vor einem Stau, zu bewältigen. Falls eine Situation eintritt, die das Auto nicht lösen kann, hat der Fahrer 12 Sekunden Zeit, um das Lenkrad zu übernehmen.

Wann immer Elektromobilität erwähnt wird, kommt das Problem der Energiequellen im gleichen Atemzug auf - präziser gesagt in Bezug auf Batterien, deren Kapazität und Aufladegeschwindigkeit. War dieses Thema auch für Sie problematisch?

Dies ist für jeden Elektrofahrzeughersteller ein problematisches Thema. Immense Forderungen werden hinsichtlich der Batterien in Bezug auf Kapazität, Aufladen Geschwindigkeit, Gewicht, Leben und Kühlung gestellt, und oft widersprechen diese Forderungen einander.

Eine große Anzahl an digitalen Anzeigen ist im Innenraum zu erkennen. Könnten Sie den Verwendungszweck einer jeden von ihnen erläutern?

Im Inneren befinden sich folgende Anzeigen: Eine kleine Anzeige vor dem Lenkrad präsentiert die wichtigsten technischen Informationen über das Auto und die Warnleuchten. Zwischen dem Fahrer und dem Beifahrer befindet sich eine große Anzeige, die es ermöglicht, alle wichtigen Funktionen des Autos wie Navigation, autonomes Fahren und Infotainment vorzubereiten. Vor der Windschutzscheibe befindet sich eine Breitbildschirmanzeige, welche vom Fahrer bis zum Beifahrer verläuft. Diese Anzeige wird beispielsweise für die 3D-Navigation des Fahrers verwendet und ermöglicht es den Fahrgästen, Filme zu sehen, Videoanrufe zu machen oder die Neuigkeiten und das Wetter zu verfolgen. Die Seiten des Bildschirms zeigen Bilder von Kameras an, welche die Seitenspiegel ersetzt haben. Darüber hinaus verfügen die Türen über iPhone-Docking-Stationen, die es erlauben, das Telefon mit dem Auto zu synchronisieren, untereinander zu telefonieren und zu laden.

Bereich Produktmarketing

Der ŠKODA VISION E ist ein bahnbrechendes Konzept von ŠKODA, da es sich um das erste vollständig elektrisch betriebene Fahrzeug handelt. Wann haben Sie sich für dieses Projekt entschieden und warum wurde es ein SUV?

Wir haben bereits vor zwei Jahren damit begonnen, an diesem Projekt zu arbeiten. Wir haben einen SUV - oder genauer gesagt einen CUV (Crossover Utility Vehicle) - Karosserietyp gewählt, weil dieser in den Augen der Konsumenten der modernste und fortschrittlichste Karosserietyp ist. Darüber hinaus wächst das SUV-Segment jedes Jahr weltweit weiter an und der Karosserietyp besitzt in allen wichtigen Automobilmärkten eine hohe Akzeptanz.

 

Auf welche Merkmale des VISION E würden Sie im Vergleich zu den Konzepten der konkurrierenden Marken eine besondere Aufmerksamkeit legen wollen?

Die VISION E ist ein speziell gefertigtes, vollständig elektrisches Auto. Dies bedeutet, dass es konzipiert wurde, um nur als ein vollständig elektrisches Auto verfügbar zu sein.

Es darf kein konventioneller Antriebsstrang als Option angeboten werden. Wegen der beachtlichen Größe der Batterie, eingebettet zwischen den beiden Achsen, ist die resultierende realistische Reichweite viel kürzer als bei jemals existierenden konventionellen Autos. Der VISION E verfügt über eine 4-Rad-Fahrwerkskonfiguration auf Basis eines Doppelmotorenkonzepts mit einem Motor vorne und einem weiteren hinten. Dies verhilft zu dynamischen Beschleunigungsmöglichkeiten.

Der VISION E ist ein Vorzeigeprojekt für die Art und Weise, wie ein Elektroauto auf die menschlichen Bedürfnisse abgestimmt werden kann, und dies ohne die tägliche Gebrauchsfähigkeit zu beeinträchtigen. Der VISION E bietet problemlos Platz für eine
große Familie mit Gepäck, wodurch das Auto sowohl für lange Ferien als auch für kurze Stadtreisen geeignet ist. Komfort und Geräumigkeit werden durch Ambiente und Thermo-Beleuchtung komplettiert, so dass die Fahrgastzelle einen sehr angenehmen Aufenthalt bietet. Mit dem Ziel, die E-Mobilität humaner zu gestalten, ermöglicht es der VISION E die natürliche Interaktion mit fortschrittlicher Technologie. Funktionen wie Satellitennavigation werden aktiviert und können durch die bloße Stimme eingestellt werden, während die Steuerung der Musikwiedergabe durch einfache Handgesten ermöglicht wird. Das Auto kann auch die Augenbewegung verfolgen, um die nächste Aktion des Fahrers vorherzusagen.

ŠKODA erweitert seine humane Herangehensweise an die E-Mobilität durch eine Reihe von On-Board-Assistenzsystemen. Sensoren ermöglichen ein autonomes Fahren mit bis zu 130 Kilometer pro Stunde. Während dieser Zeit kann die Lenksäule verstaut und die Easy-Entry-Sitze können um 20 Grad gedreht werden, um noch mehr Innenraum zu erzeugen. Eine Stauanalyse und automatisiertes Parken erlauben es dem Fahrer, die schnellste Route zu finden und bei Ankunft automatisch zu parken. Diese praktischen Funktionen sparen Zeit und machen das tagtägliche Reisen bequemer.

Gesundheit und Wohlbefinden sind auch eine wichtige Erfahrung beim VISION E. Eine Reihe von Sensoren, einschließlich eines temperaturempfindlichen Lenkrads sowie einem EKG-Messgerät im Sitz, helfen, die Vitalität des Fahrers zu überwachen, um eine sichere und komfortable Reise für alle zu gewährleisten. Darüber hinaus ist der VISION E ständig online verbunden und erlaubt sogar Over-the-Air-Aktualisierungen und -Aufrüstungen.

Worin bestehen für Sie die Haupthindernisse, die es hinsichtlich Elektroautos zu überwinden gilt, um Benzinfahrzeuge in den nächsten Jahren zu ersetzen?

Es bestehen in den Köpfen der Verbraucher drei Hauptgründe, die gegen einen Kauf eines Elektroautos sprechen: Reichweite, höherer Preis und eine zu geringe Infrastruktur für das Laden der Batterie.

Wir arbeiten an allen drei dieser Hauptgründe, die gegen den Kauf eines Elektroautos sprechen. Der VISION E verfügt über eine Reichweite von 500 km (NEDC) und eine DC-Schnellladefunktionen, die eine Aufladung von 80% der Batteriekapazität in weniger als 30 Min. ermöglicht. Damit eignet sich der VISION E auch für Langstreckenfahrten, wie solche im Urlaub üblich sind. Eine induktive AC-Aufladung macht das Laden zu Hause sehr bequem, da es für Sie nicht länger erforderlich ist, alle Ladekabel ein- oder auszustecken.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einer der Hauptgründe für den Kauf von ŠKODA-Autos im Allgemeinen, und ŠKODA E-mobility Produkte werden dieser Philosophie sicherlich genauso gerecht. Mit anderen Worten: ŠKODA wird einen elektrischen Antriebsstrang zu keinem Premiumpreis anbieten.

Darüber hinaus hat die VW Gruppe gemeinsam mit anderen Automobilherstellern ein Joint Venture begründet, welches es sich zur Aufgabe macht, ein leistungsstarkes, schnell aufladendes Netzwerk entlang der wichtigen Autobahnen in ganz Europa zu errichten. Ein solches Netzwerk wird dazu beitragen, den Menschen jede mögliche Angst zu nehmen, die diese in Bezug auf Reichweite von Elektroautos haben.

Könnten Sie Ihre Pläne für alternativ angetriebene Fahrzeuge skizzieren? Dürfen wir beispielsweise erwarten, dass solche Motoren in einem der bestehenden Modelle verwendet werden?

Das Umwandeln eines bestehenden Modells in ein vollständig elektrisch betriebenes Auto wird immer einen Kompromiss in Bezug auf Reichweite und Paketdesign mit sich bringen. Nur speziell gefertigte Elektroautos beinhalten solche Vorteile, wie z.B. Eine ausreichend realistische Reichweite und einen größeren Innenraum. Dies bedeutet, dass bei ŠKODA alle zukünftigen Elektroautos vorwiegend aus neuen Produkten bestehen und exklusiv mit vollständig elektrischen Antriebssträngen erhältlich sind.

Midsize-Produktlinie

Welche Bedeutung hat das neue Konzeptauto VISION E für Sie persönlich?

Beim VISION E dreht sich alles um Teamarbeit. Es ist ein echtes ŠKODA-Meisterwerk, das uns veranschaulicht, was wir vom elektrischen Fahren in naher Zukunft erwarten dürfen. Unsere gesamte Vergangenheit, unsere Erfahrung sowie unsere Design-Evolution ermöglichte dieses emotionale Konzeptauto. Es zeigt, dass es keinen Zweifel an unserem Engagement gibt, eine wichtige Rolle auf dem E-car-Markt einzunehmen, welcher unmittelbar bevorsteht.

 

Welche neuen Funktionen im VISION E können wir in den kommenden Jahren auch in anderen ŠKODA-Modellen erwarten?

Was wir erkennen können ist mehr als nur ein Auto, das elektrisch betrieben ist. Es ist voller Ideen an fortschrittlichen Systemen, die dem Fahrer im Kontext monotoner Fahrsituationen behilflich sind. Energieeffizienz ist das übergeordnete Ziel, weshalb wir neue thermodynamische Anwendungen für Kühlung und Heizung entwickeln. All dies wird nicht auf die Verwendung in Elektroautos begrenzt bleiben, sondern wird seinen Weg auch in alle anderen Autos finden.

Der VISION E ist für das autonome Fahren der Stufe 3 geeignet. Verfügen Sie über Informationen hinsichtlich der Einstellung Ihrer Kunden zum autonomen Fahren?

Ein Auto zu fahren ist ein Vergnügen, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Autonomes Fahren erfordert ein großes Maß an Vertrauen. Wir müssen unseren Kunden nachweisen - und sie davon überzeugen - dass dies ein Vorteil ist, dass es mehr Freizeit für individuelle Bedürfnisse erzeugt. Um zu ermitteln, wie wir uns all diesem nähern und die Einstellungen unserer Kunden ändern können, verwenden wir Umfragen.

Das neue Konzeptauto ist ein SUV mit einer dynamischen Coupé-Silhouette. Dürfen wir erwarten, dass in den nächsten 5 Jahren zusätzliche elektrische Modelle entstehen werden, um die Modellpalette von ŠKODA-Fahrzeugen abzurunden?

Wir fühlen uns dazu verpflichtet, allen unseren Kunden ŠKODA E-cars anbieten zu können, so gesehen ist dies erst ein Anfang.

Was ist Ihrer Meinung nach der eigentliche Vorteil des VISION E?

Das es ein SKODA ist.

Herunterladen und den Vision E in der virtuellen realität erfahren