Strom ist ein bisschen wie Luft: Man nimmt nicht wahr, wie wichtig er ist, bis er auf einmal weg ist. Jedes Mal, wenn wir das Licht einschalten, ein elektrisches Gerät bedienen oder einfach nur unser Smartphone aufladen, ist es Strom, der das alles möglich macht. Dabei stellt sich die Frage: Lässt sich das auf bessere Weise machen?

Die Antwort lautet JA! Obwohl es einigen von Ihnen möglicherweise nicht bewusst ist, sind wir derzeit Zeugen einer Revolution im Verkehrswesen. Begrüßen Sie das E-car: ein elektronisches Automobil, das umweltfreundlicher ist und Ihnen Geld spart. Wir alle haben heute eine gute Vorstellung davon, wo fossile Brennstoffe herkommen. Aber wie ist das mit dem Strom? Lassen Sie uns herausfinden, wie Strom entsteht, wie er ins Auto gelangt und wie er all dies in Bewegung setzt.

Wenn Wasser fällt, wird Energie erzeugt

Alles beginnt im Kraftwerk, und Kraftwerke gibt es viele. Weil wir hier über saubere Mobilität sprechen wollen, werden wir uns auf Wasserkraftwerke konzentrieren: eine saubere, erneuerbare Energiequelle, die Strom erzeugt, ohne die Umwelt zu verschmutzen. Wie also funktioniertdas?

Wussten Sie schon?
Wasserkraft ist eine der ältesten Energiequellen auf dem Planeten.
Das älteste Wasserkraftwerk befindet sich in Cragside, England.
Die Niagarafälle sind eines der wichtigsten Wasserkraftwerke in den USA.

Ganz einfach. Wasserturbinen werden durch riesige Mengen Wasser angetrieben. Stellen Sie sich diese als sehr effiziente Wasserräder vor, welche direkt die Generatoren antreiben. Bei einem Wasserkraftwerk wird ein Fluss hinter einer gewaltigen Betonmauer aufgestaut. Das Wasser fließt durch eine relativ kleine Öffnung, die als „Druckrohrleitung“ bezeichnet wird, und setzt dabei eine oder mehrere Turbinen in Bewegung. Durch die Strömung drehen sich die Turbinen, und der Damm erzeugt Wasserkraft. Und das beste daran für diejenigen, die sich für saubere Mobilität begeistern und denen der Schutz unserer Umwelt wirklich wichtig ist, kommt hier das Beste daran: Es entstehen dabei keinerlei Verschmutzung oder Emissionen.

Der Weg des Stroms

Und dies wirft die Frage auf: Wohin geht der ganze Strom? Er fließt sehr schnell und überall dorthin, wo er gebraucht wird. Strom ist einzigartig, denn es gibt keine andere Ressource, die im Zeitraum eines Wimpernschlags an ihren endgültigen Einsatzort gelangt. Stellen Sie sich nur einmal vor, dass der Strom in der Zeit, die Sie brauchen, um das Licht einzuschalten, etwa viermal um den Globus fließen könnte.

Während ein Kraftwerk in Betrieb ist, steht dem Strom seine Reise noch bevor. Strom gelangt durch ein erstaunliches, komplexes System, das als „Stromnetz“ bezeichnet wird, zu Ihnen ins Haus.

Der Strom wird dabei durch Transformatoren geleitet, um die Spannung zu erhöhen. Er fließt dann durch Übertragungsleitungen, die ihn bei extrem hohen Spannungen über große Entfernungen transportieren, und gelangt schließlich (na gut: in Nanosekunden) zu Ladestationen, von denen aus die Kunden beliefert werden. Die Übertragungsmasten sind mit langen Kabeln verbunden, und dieser riesige Systemkomplex ermöglicht es uns, Städte mit Strom zu versorgen, ohne in diesen selbst riesige, schmutzige Kraftwerke zu bauen.

Einstecken, Aufladen

Nach seiner langen, aber sehr schnellen Reise wird der Strom schließlich in einer Ladestation zum Leben erweckt. Eine altmodische, aber sehr häufige Erwägung von Menschen, die darüber nachdenken, ob sie sich ein Elektroauto kaufen sollten oder nicht, ist die enorme Anzahl von Tankstellen im Vergleich zu einer relativ geringen Anzahl von Ladestationen. Auch wenn die E-Mobilität von Ladestationen abhängt, hat sie unbestreitbare Vorteile. Der Benzinpreis steigt langsam aber stetig, und die Anzahl der Ladestationen steigt ebenfalls.

Worin können weitere Gründe bestehen, warum Menschen Elektroautos kaufen? Eine Reihe von Faktoren machen Elektroautos für die Gesellschaft praktischer, aber auch umweltfreundlicher, und dann ist da noch der Preis. Obwohl der ursprüngliche Kaufpreis eines Elektroautos recht hoch ist, sind seine Betriebskosten niedrig. Außerdem können Sie Ihr Auto emissionsfrei zu Hause aufladen, und die Ladegebühren fallen im Vergleich zu den Benzinkosten gering aus.

Wir haben gerade erfahren, dass es keine allzu großen Unterschiede zwischen einem elektrisch und einem mit Benzin angetriebenen Auto gibt und dass der Umgang mit Ersterem sich ziemlich einfach gestaltet, sobald die Frage des Aufladens gelöst ist. Es gibt verschiedene Optionen für das Aufladen, darunter Unterschiede bei der Art des Anschlusses und der Ladegeschwindigkeit. Je mehr der Markt für Elektroautos wächst, desto stärker steigt der Bedarf an hinreichend verbreiteten, öffentlich zugänglichen Ladestationen, von denen einige ein schnelleres Aufladen bei höheren Spannungen ermöglichen.

Hier sind ein paar grundlegende Punkte, um Ihnen eine Vorstellung zu vermitteln, wie das Ganze funktioniert: Es gibt drei Arten von Anschlüssen. Im ersten Fall wird das Ladegerät direkt an die Steckdose angeschlossen (wie Sie wahrscheinlich eine in Ihrer Garage zu Hause haben). Bei der nächsten verfügt das Auto über ein internes Ladegerät, und ein separates Kabel kann sowohl vom Auto als auch von der Stromquelle getrennt werden. Drittens gibt es spezielle Ladestationen (etwa auf öffentlichen Parkplätzen). Darüber hinaus gibt es mindestens vier verschiedene Arten von Steckern, je nachdem, welche Art von Auto Sie fahren und wo Sie wohnen.

Einer der wahrscheinlich wichtigsten Aspekte beim Aufladen betrifft Spannung und Geschwindigkeit. Ein Gleichstromsystem (DC 500 V) ist in der Lage, Ihr Auto in wenigen Minuten aufzuladen, während ein Wechselstromsystem (AV 250 V) dies im Laufe des Tages oder der Nacht erledigt.

Grüne Mobilität

Die Akkuladedauer kann zwischen 20 Minuten und 12 Stunden betragen. Die Ladedauer hängt von der Kapazität des Akkus und der Geschwindigkeit der Ladestation ab. Wie schnell es jeweils geht, erfahren Sie in der Regel erst, wenn Sie es ausprobieren. Viele Fahrzeughalter machen sich keine Sorgen um ihre Reichweite, lassen sie ihre Autos über Nacht doch grundsätzlich am Ladegerät hängen, so wie sie es von ihrem Mobiltelefon gewöhnt sind.

Hier ist eine Erläuterung von ŠKODA, die Ihnen zeigt, wie das Ganze funktioniert. VISION E ist eine unserer neuesten und besten Kreationen und inzwischen viel mehr als nur ein Konzept. Es ist ein Beispiel dafür, wie sich zukünftige Elektroautos von ŠKODA tatsächlich entwickeln werden.

Was also treibt unseren ŠKODA an?

VISION E
technical data
Antriebsstrang 4x4
Leistung 225 kW
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Reichweite bis zu 500 km

Lassen Sie uns ein paar Zahlen betrachten, um zu sehen, worum es letztendlich geht. Die Elektromotoren erzeugen eine konstante Ausgabeleistung von 225 kW. Einer der Motoren (150 kW) sendet seine Leistung an die Hinterräder, und der andere produziert eine Leistung von 75 kW für die Vorderräder. Dank eines maximalen Drehmoments von 450 Nm von null U/min ist der ŠKODA VISION E der dynamischste ŠKODA aller Zeiten, obwohl seine Höchstgeschwindigkeit auf 180 km/h begrenzt wurde.

Der Strom wird durch einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 83 kWh bereitgestellt. Eine 80%ige Aufladung erfordert an einem schnellen Ladegerät (mit Gleichstrom) 30 Minuten. Gibt es noch etwas, was wir erwähnen sollten? Möglicherweise die Tatsache, dass alle diese Aspekte zusammen dem VISION E eine hervorragende Reichweite von 500 km verleihen. Selbst die besten Elektroautos von heute erreichen noch nicht einmal 400 km. Für tagtägliche Fahrten sind 500 km mehr als ausreichend. Eine solche Reichweite würde es einem beispielsweise erlauben, von einem Ende der Tschechischen Republik zum anderen zu fahren, von Westen nach Osten, und dies mit einer einzigen Ladung.